Ein Kurs in Wundern

Die Sühne für Dich annehmen

David Hoffmeister berichtet von seinen Erfahrungen mit einem Leben nach spirituellen Prinzipien.

 

David Hoffmeister

Der international bekannte spirituelle Lehrer David Hoffmeister ist ein moderner Mystiker, Autor und eine lebendige Demonstration des nondualen Weges von "Ein Kurs in Wundern".
David ist ein Katalysator für spirituelle Lehrer und Schüler auf der ganzen Welt und ein brillanter Leitfaden für alle, die die Wahrheit in sich suchen. David wird für seine praktische Anwendung anerkannt und seine Klarheit über die Funktion der Vergebung beim spirituellen Erwachen ist unübertroffen.
 

Quelle (Engl.): https://awakening-mind.org/resources/publications/accepting-the-atonement-for-yourself/
 



Die Sühne ist eine totale Verpflichtung. Das Ego weiß nicht, was Verpflichtung bedeutet. Es ist impulsiv, wie ein Kind, das keine Eltern hat, weil es wirklich keine hat. Es ist ein fieberhafter, angstvoller Gedanke, ohne einen Sinn für Stabilität. Der Heilige Geist ist die Antwort im Geist, der Bringer der Sühne, der das Sühneprinzip für den schlafenden Geist aktiviert.
Die Sühne ist so still, sie schaut nur und urteilt nicht. Es ist wie ein Zustand reiner Stille. Und um deinen Geist für das Annehmen der Sühne zu öffnen, musst du bereit und willig sein für etwas, das völlig anders ist als alles, was du jemals in dieser Welt erfahren hast.
Ein Kurs in Wundern ist ein Werkzeug für deinen Geist. Der erste Teil dieses Planes für dein Erwachen und das Annehmen der Sühne ist, Jesus und dem Heiligen Geist deine Aufmerksamkeit zu geben. Du musst für den Kurs bereit sein. Ich bin viele Male um die Welt gereist und höre immer dieselben Geschichten. Einige Menschen haben den Kurs als Türstopper benutzt oder um ihre Blumentöpfe drauf zu stellen und dann dachten sie eines Tages: „Hmmm, ich denke, ich sollte dieses Buch lesen.“ An einem bestimmten Punkt bekommt es deine Aufmerksamkeit.
Wenn Jesus erst einmal deine Aufmerksamkeit hat, dann musst du bereit sein, dich für Wunder zu öffnen. Du musst überzeugt werden, dass es eine andere Art gibt, die Welt zu betrachten. Du brauchst deswegen nicht besorgt zu sein oder dich unter Druck gesetzt zu fühlen, weil es der Job des Heiligen Geistes und Jesus ist, dich zu überzeugen. Du brauchst nur eine kleine Bereitwilligkeit.

Wenn du den Kurs praktizierst und Wunder erlebst, bereitest du deinen Geist auf die Sühne vor. Die Sühne ist ein Prinzip, durch das du Gewissheit darüber erlangst, wer du bist. Zum Beispiel ist in Lektion 139, „Ich will die Sühne für mich akzeptieren“, der erste Satz: „Hier ist das Ende der Wahl.“ (Ü.-I.139.1:1) Wie entspannend muss ein Geisteszustand sein, wo keine Entscheidung mehr getroffen werden muss. Du ruhst einfach in dem, Der du bist.
Ich möchte dir einen Einblick von meinem Beginn mit dem Kurs vermitteln. Der Kurs kam 1986 in meine Hände. Als er in mein Leben kam, sagte ich: „Oh, mein Gott, das ist mein Entrinnen aus der Angst, dem Zweifel und dem Elend.“ Ich konnte mich unmittelbar mit ihm identifizieren. Ich studierte ihn durchschnittlich acht Stunden am Tag in den ersten zweieinhalb Jahren. Es war als würde ich ertrinken und jemand warf einen Rettungsring nach mir mit den Worten: „Greif zu!“ Ich fühlte, dass dies die Antwort auf ein unausgesprochenes Gebet war. Nach einem tiefen Eintauchen in meinen Geist für einige Jahre, begann eine Stimme in meinem Geist ganz klar zu mir zu sprechen und mich ganz konkret zu führen. „Sag es so und so.“ „Geh hierhin, geh dorthin.“ “Du hast deine Schlüssel vergessen, geh zurück.“ Es war wie ein kleiner Vogel, zwitschernd, auf meiner Schulter, oder ein Miniatur-Jesus. Das beschleunigte mein Erwachen, und es ging nur darum, Zeit einzusparen.
Bei meinem ersten Konferenzbesuch wurde ich als „eine wandelnde Kurs in Wundern-Enzyklopädie“ vorgestellt. Ich konnte Abschnitte zitieren und dir sagen, auf welcher Seite sie stehen usw., aber ich wollte das gar nicht – ich wollte die Erfahrung. Das brachte mich dazu, noch tiefer ins Hören zu gehen, zu folgen und die Freude, auf den Heiligen Geist eingestimmt zu sein, zu fühlen.

Du solltest die Lektionen des Übungsbuches mit einer solchen Erwartung machen, dass du jeden Tag erwartest, zu erwachen, erwartest, dass die Tageslektion die `Eine` Lektion überhaupt ist. Anstatt zu denken: „Na ja, ich habe 365 Übungsbuchlektionen, und wenn es jetzt nicht klappt, kann ich ja wieder zurückgehen und von vorne beginnen“. Dies würde nur zum Glauben an deine Vorstellung von Zeit passen. Ich erwartete nur, zu erwachen. Ich sagte: „Ah, ein weiterer Tag, eine weitere Lektion!“ und übergab alles, was in mir vorgeht, an die Lektion.
Eine Erfahrung machen zu wollen, die dein Zweifeln beenden wird, die dich über Theorien und Konzepte hinausträgt, das ist es, was die Sühne ausmacht. Das ist deine einzige Verantwortung. Es scheint so zu sein, als habest du viele Verantwortungen in dieser Welt, aber ich versichere dir, wenn du dem Heiligen Geist erlaubst, dich zu führen, wirst du immer wieder zurück kommen zu: „Ich habe nur eine Verantwortung. Ich brauche nur die Sühne für mich anzunehmen. Und ich muss sorgfältig vom Heiligen Geist geführt werden.“ Es geht nicht darum, Verantwortung abzugeben. Es geht darum, den Heiligen Geist mit Integrität mit dem umgehen zu lassen, was in deinem Geist vor sich geht.

Du wirst gebeten, so klar, so loyal zu folgen, dass alle Dinge vom Heiligen Geist durch dich gehandhabt werden. Es gibt immer noch Dinge, denen du jeden Tag gegenüberstehst, aber der Heilige Geist kümmert sich darum. Einige von euch erinnern sich in der Bibel, dass Jesus sagte: „Seid wie die Lilien auf dem Feld“ und „Sucht zuerst das Himmelreich.“

Im Kurs sagt Jesus, dass es nichts geben wird, was der Heilige Geist ohne deine Anstrengung nicht für dich arrangieren wird, wenn du seinen Plan als die einzige Funktion, die du erfüllen wirst, akzeptiert hast. Der Heilige Geist wird vor dir hergehen, deinen Weg gerade machen und dir keine Steine ​​zum Stolpern und Hindernisse im Weg lassen. Wenn du deine Funktion annimmst, wird alles auf dieser Welt vollständig für dich orchestriert. Du lebst buchstäblich ein Leben ohne Probleme. Keine persönlichen Probleme, keine gesellschaftlichen Probleme, keine Gesundheitsprobleme, keine finanziellen Probleme, keine Beziehungsprobleme; das ist Erlösung. Das ist Erleuchtung. Es wird und klar, wie wir es in Lektion 80 lernen: „Lass mich erkennen, dass meine Probleme gelöst sind.“ Das heißt, dass sie im Heiligen Geist gelöst sind. Nicht im Ego. Deshalb müssen wir uns so tief damit befassen.

Für mich war es eine Erfahrung des Zuhörens und Folgens bis zu dem Punkt, dass ich in meinem Geist ein Ineinanderfließen fühlte, eine Integration. Da gibt es nicht länger einen, der voran geht und einen, der folgt; da ist nicht länger ein Führer und jemand, der geführt wird. Die Persönlichkeit, die Maske eines Menschseins, beginnt sich aufzulösen. Du fühlst dich selbst wie eine lebendige Gegenwart Gottes, wie der lebendige Christus, wie die Ich Bin-Gegenwart.

Du musst dir im Klaren sein, dass du, um dieses beständig zu erleben, keine Ausnahmen machen darfst. Darum geht es im Übungsbuch, keine Ausnahmen zu machen. Geh` durch deinen Tag, willens, keine Entscheidungen selber zu treffen und bereit, jede Entscheidung vom Heiligen Geist durch dich machen zu lassen. „Wenn ich keine Entscheidungen selber treffe, ist dies der Tag, der mir gegeben sein wird.“ (T.-30.I.4:2)

Es ist wie in Lektion 135, wo Jesus sagt: „Ein geheilter Geist plant nicht. Er führt die Pläne aus, die er empfängt, indem er auf die Weisheit hört, die nicht die seine ist". Wenn Pläne zu machen sind, werden sie dir mitgeteilt werden.“ (Ü.135) Das ist das Gefühl. „Oh, du willst, dass ich das tue? Okay.“ Es wird dir gegeben, aber da ist kein Gefühl von Druck dabei. Du fließt in diesem Göttlichen Fluss und behältst deine Integrität. Wenn der Heilige Geist dir einen Plan oder eine Anweisung gibt, dann folgst du.
Nur in einem Moment der Gegenwart beginnst du zu verstehen, was der Kurs meint, wenn er sagt: „Die Sühne kann mit einem totalen Entrinnen aus der Vergangenheit und einem totalen Mangel an Interesse in die Zukunft gleichgesetzt werden." (H.-24.6.3) Ist das nicht eine liebevolle Aussage? Sie nimmt den Stress weg, zu versuchen, etwas herausfinden zu müssen, dir deine Erlösung selbst erarbeiten zu müssen. Das klingt sehr nach Gnade.
Es ist praktisch und sicher. Du kannst darauf vertrauen. Sei sicher, dass dies nicht leichtgläubig oder 'naiv sein' oder Larifari ist. Es ist Leichtigkeit. Du versuchst, deinen Geist durch den Heiligen Geist führen und verändern zu lassen. Und wenn du dies erlaubst, bringt es dich in ein Gefühl der Entspannung und Freude.
Jesus leitet unser Leben an. Ich habe im Kurs gelesen, dass Jesus sagte: „Wenn du ein Wunder wirkst, werde ich sowohl Zeit, als auch Raum so arrangieren, dass sie sich ihm anpassen. (T-2.V.A.11) Wow! Das hört sich interessant an. Das haben sie uns in der Schule nicht beigebracht.
Das ist eine Veränderung des menschlichen Seins, das in der Zeit festhaftet wie eine Fliege am Fliegenfänger. Der Wunderwirkende kontrolliert die Zeit, sagt Jesus, er wird Wunder durch dich wirken, wenn du ihn lässt. Du brauchst nicht völlig ohne Zweifel zu sein. Wenn du vollkommen sicher wärst, gäbe es von vornherein keine Notwendigkeit für Wunder. Aber nur für einen Augenblick sollst du angstfrei sein. Entspann dich und „vertraue in meine Bereitwilligkeit,“ sagt Jesus. „Ich werde die Wunder durch dich wirken.“ Aber sie können nicht in einem Zustand von Zweifel oder Angst geschehen, weil Zweifel und Angst das blockieren, was da ist.
Mit den Jahren habe ich mich gewandelt, weg von jemandem, der sehr ruhig und scheu war. In meiner Abschlussklasse wurde ich als der Zurückhaltendste gewählt. Niemand glaubte, dass ich jemals herumreisen und über Gott und Dinge sprechen würde, über die man lieber in der Öffentlichkeit nicht redet. Und ich dachte: „Oh mein lieber Junge, Moses stotterte und nun sieh hier. Ich reise um die Welt und rede über Gott.“

Wunder sind unwillkürlich. Du brauchst nicht bewusst zu kontrollieren, was du sagst und zu wem du gehst, um zu ihm zu sprechen. Ich lausche darauf, was der Heilige Geist zu sagen hat, wie beim ersten Mal, weil es sich immer so anfühlt.
Einige von euch werden sich daran erinnern, was mit Chavez in Venezuela geschah. Als ich da war, war ich zwei Mal im Fernsehen und gab acht Radio­Interviews, während das US-Militär im Alarmzustand für einen bevorstehenden Angriff zur Übernahme der Ölfelder stand. Ich sprach über Wunder, Liebe, Teilen und Heilung, während das Militär seine Manöver ausführte. Ich fürchtete nicht um mein Leben, weil ich mich nicht mit dem Körper identifiziere. Ich fühle mich unverletzlich. So gehe ich dahin, wohin immer der Heilige Geist möchte, dass ich gehe. Wenn du Wunder wirkst, erinnere dich an die Zeile in der Bibel, „Wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein?“ (Römer 8:31)

Ist es nicht eine großartige Berufung, zu der wir gerufen sind? Wenn du in deinem Zustand von Wundergesinntheit und in Bereitschaft bist, dann kann nichts gegen dich sein, weil alles zum Besten genutzt wird. Die Bibel und der Kurs sagen, dass alle Dinge nur für das Beste zusammen wirken. Es ist gut, sich unverletzlich und machtvoll zu fühlen. Wie Jesus es im Kurs sagt, alle Macht ist dir gegeben, im Himmel und auf Erden (H-B.6.2:3). Alle Macht ist von Gott.

Ich lebe in einem Zustand des Friedens, des Glücks und der Freude, so dass ich eingeladen werde, mit Menschen, die sich für die Bhagavad-Gita oder viele verschiedene Traditionen interessieren, über Erleuchtung zu sprechen, und Ein Kurs in Wundern ist im Allgemeinen das, was ich benutze. Es liegt mir sehr am Herzen, aber jetzt ist es über den Kurs hinausgegangen. Es verbindet sich einfach überall, wo auch immer ich hingehe.

Lektion 139 zeigt mir, dass dies alles meiner Mühe wert ist: „Wir haben hier einen Auftrag. Wir sind nicht gekommen, um die Verrücktheit zu verstärken, an welche wir einst glaubten. Wir wollen das Ziel nicht vergessen, das wir angenommen haben. Es ist mehr als nur unser Glück allein, das zu erlangen wir gekommen sind. Was wir als das annehmen, was wir sind, verkündet das, was jeder unausweichlich ist, mit uns gemeinsam.“ (Ü.-I.139.9:1-5)
Verstehst du die Konsequenzen dieses Satzes? Wir sprechen nicht über Lehrer, die es kapiert haben und Anhänger, die jenen zu Füßen kriechen und sagen: „Ich will verstehen, was er verstanden hat. “Wenn du die Sühne angenommen hast, geht jeder mit dir! Jeder muss erleuchtet werden, wenn du erleuchtet bist. Siehst du, wie dieses alte Spiel von, „Ich hab’s kapiert und du nicht“, mit dem Kurs nicht mehr funktioniert? Wenn du erleuchtet bist, ist jeder, den du wahrnimmst, auch erleuchtet. Wenn du Liebe bist, ist jeder Liebe. Gibt es da Ausnahmen? Nein.

„Es ist deshalb in meiner Macht, jeden Geist, zusammen mit dem meinen, zu verändern (Ü-I.54.4(19):6), bedeutet, wenn du es erlaubst, dass dein Geist verändert wird, dann wird jeder Geist verändert. Es muss so sein, dass es ausreicht, dass nur ein Geist die Sühne für sich akzeptiert. Nicht 6 Milliarden, sondern einer. Und der eine bist natürlich du.

Es geht nicht darum, deine Mutter oder deinen Vater dazu zu bringen, die Sühne für sich anzunehmen. Einige von uns haben das versucht. Wir wissen, wie sich das anfühlt. Alles was du tust, wenn du die Sühne annimmst ist, du erlaubst eine Transformation, in der du realisierst, dass wir alle verbunden sind und alle einen Geist miteinander teilen.
Als ich damit begann, die Botschaft des Kurses zu teilen, wurde ich zu Menschen geführt, die schon seit Jahren den Kurs machten. Der Heilige Geist sagte: „Jeder, den du treffen wirst, wird dir einen Klumpen Gold geben. Überall wohin du gehst, wirst du ein Geschenk empfangen, ein Wiedererkennen, eine Erkenntnis. Du wirst ein Wunder erleben, das dir den Weg zurück in das Königreich des Himmels weist.“ Wir haben solch innige Verbindungen! Es ist, als ob du Menschen schon seit Ewigkeiten kennst, auch wenn du sie zum ersten Mal triffst. Ein Geschenk oder einen Schatz zu erwarten, half mir, mich mit jedem, den ich traf, zu verbinden.
Es geschah nicht nur mit Kurs-Schülern; Ich lud die Zeugen Jehovas in mein Haus ein. Meine Familie rannte hinaus und versteckte sich hinterm Haus: „Oh, mein Gott, er lässt sie ins Wohnzimmer!“ Ich habe mich durch Jesus mit ihnen verbunden. Sie bewundern Jesus und so war dies unser Goldklumpen. Als ich zu den Mormonen nach Utah ging, kamen sie und sagten, „Ich liebe Jesus, ich gab ihm mein Leben und ich bin so glücklich.“ Und ich sagte: „Ich weiß genau, was ihr meint.“
Du verbindest dich einfach in dem, was gemeinsam ist. Da ist keine Zeit, Dinge auseinander zu nehmen, wenn du da bist, um dich zu verbinden. Fühle die Verbindung und sieh, dass da kein Graben ist. Das ist es tatsächlich, worum es im Kurs geht. Du trainierst deinen Geist so perfekt, sich zu verbinden, dass du den Zustand erreichst, den Jesus in "Song of Prayer" ( >> pdf-Download hier ) betont: „Siehe nicht Fehler.“ (S-2.I.3.) Was für eine Aussage!

Wenn du mit dem Kurs arbeitest, siehst du zuerst die Fehler, entweder in dir selbst oder in jemand anderem, sage: „Hilf mir zurück in meinen rechtgesinnten Geist zu kommen.“ Ich sage es so: „Siehst du ihn, so hast du ihn. nimm ihn wahr, und du glaubst an ihn.“
Je mehr du dich reinigst, indem du dem Heiligen Geist erlaubst, dein Herz zu reinigen, um so mehr ist es wie mit den Seligpreisungen in der Bibel, „Selig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.“ Dieser Kurs führt zu einem Zustand solcher Reinheit, dass du tatsächlich keinen Fehler mehr siehst.

Im Cartoon sehen Mr. Magoo`s Augen nicht gut, aber er kann über die Autobahn gehen, er kann überall hingehen, er ist glücklich. Er ist die Art von Rollenvorbild, für das du dich öffnest, wenn du mit dem Kurs arbeitest. Es kann ein wenig demütigend für dich sein, wenn Mr. Magoo dein Rollenvorbild wird. Aber du wirst beginnen, Spaß mit diesem Modell zu haben und dich damit zu entspannen.
Erinnere dich, dass du sicher bist. Der Kurs sagt: Erlösung kommt mit der Erkenntnis: „Ich weiß nicht, welch ein Ding ich bin, und deshalb erkenne ich nicht, was ich tue, wo ich bin oder wie ich auf die Welt oder auf mich schauen soll..“ (T- 31.V.17) Du bist unverwundbar, also kannst du dich in gewisser Weise damit entspannen. Du wirst nicht davongetragen, nur um dich treiben zu lassen und auf der Straße zu landen.
Einige von euch wissen von Eckhart Tolle, dass hier und da eine Parkbank ein Teil deines Weges sein kann. Wir hatten alle schon ähnliches, doch es ist nicht dein Ende. Du landest in einem Zustand, in dem du der Träumer eines luziden Traumes bist – du bist dir bewusst, dass du träumst. Jesus sagt, das ist es, welches die Funktion des Lehrers Gottes ist: „Das Bewusstsein zu träumen.“ (H-12.6:6) Wenn du der Träumer des Traumes bist, dann kann der Traum dich nicht verletzen. Und du träumst ihn. Du bist nicht im Traum von irgendjemand anderem. Einige von euch haben in Jobs gearbeitet, wo es so schien, als hätte der Chef einen recht strengen Traum, aber der Kurs trainiert deinen Geist, diesen Glauben umzukehren und die Macht darin zu sehen: „Du bist der Träumer der Welt der Träume. Sie hat keine andere Ursache, noch
 wird sie das je haben.“ (T.-27.VII.13)
Was Ich damit sage ist, dass die Sühne und die Erleuchtung sehr, sehr praktisch sind.
 

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Die Entstehungsgeschichte

Die wahnsinnige Welt

Das 20-Minuten-Buch

Im Gespräch mit Kenneth Wapnick

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Ego und Vergebung

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Das Drehbuch ist geschrieben

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Begriffserklärungen zum Verständnis

Das Ende des Todes