Die Tibeter -  Quelle der Jugend

Sechs einfache Übungen mit großer Wirkung

Zu einem glücklichen und erfolgreichen Leben gehört auch die Gesundheit! Darum möchte ich Ihnen auf dieser Seite ein überaus effektives Trainingsprogramm vorstellen.
Weniger als 15 Minuten täglich mit diesen einfach auszuführenden Übungen und Sie werden sich wie ein neuer Mensch fühlen!

Die Tibeter sind ein einfaches Energie- und Fitnessprogramm für jeden Menschen jeden Alters.
Das Programm hat seinen Ursprung im Yoga. Die Übungen bestehen aus sechs einzelnen sich ergänzenden Bewegungsabläufen, die korrekt praktiziert werden wollen. Eine natürliche Haltung und genaue Bewegungsabläufe verhindern mögliche Fehlerquellen. Die Kombination mit einer ruhigen und tiefen Atmung sowie mit heilenden, lichten Gedanken intensiviert die Wirkung.

Das Programm entfaltet eine ganzheitliche Wirkung:
Es harmonisiert und vitalisiert die Organfunktionen, das Energiesystem, die Chakras, das endokrine Drüsensystem und das Immunsystem.
Es fördert die Ganzheitlichkeit und baut neben der äußeren auch echte innere Fitness auf. Durch die Kombination von Bewegung, Atmung und geistiger Achtsamkeit wird der Fluss unserer Lebensenergie aktiviert.

Die sechs einfachen Übungen sind eine hervorragende Möglichkeit, soziale und emotionale Kompetenz und Intelligenz auf- und auszubauen.
Sie erschließen auf natürliche Art und Weise Selbstbewusstsein, Verbindung zur inneren Mitte, zu einer Kombination von Power, Ruhe und gleichzeitiger Gelassenheit.
Regelmäßig durchgeführt entfalten diese einfachen, wirkungsvollen Übungen eine wohl nie restlos auslotbare Tiefe und Qualität.

Wenn man Probleme mit dem sechsten Tibeter hat, kann man ihn zunächst mal weglassen, da man auch schon ohne ihn diese wunderbare, verjüngende Wirkung erzielt! An dem Gerücht, dass die sechste Übung zwangsläufig zu sexueller Enthaltsamkeit führt, ist aber nichts dran. Im Gegenteil wird man den Sex sogar noch intensiver erleben, denn die Übung nimmt ihm nur das Oberflächliche!

1. Tibeter: der Kreisel

Aufrecht stehen, die Füße hüftbreit auseinander, die Knie leicht gebeugt, nicht durchgestreckt. Die Arme auf Schulterhöhe ausstrecken, und zwar parallel zum Boden. Die flache Hand zeigt nach unten. Die Finger eng zusammenhalten. Drehen des Körpers im Uhrzeigersinn von links nach rechts auf der Stelle, auf der ich mich befinde. Die Stelle nicht verlassen. Den Blick entweder auf einen Punkt vor sich richten - und zwar so lange wie möglich oder den Kopf mit der Bewegung mitnehmen.
Um das Gleichgewicht wieder zu stabilisieren, werden nach der letzten Drehung die Handflächen in Brusthöhe zusammengelegt und dabei auf die beiden Daumen geschaut. Tief durch die Nase einatmen und durch den Mund wieder ausatmen.
In der ersten Woche, in der Sie die Tibeter anwenden, üben Sie jeden Ritus dreimal am Tag. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen die entsprechende Anzahl Wiederholungen leicht fällt und Sie sich dabei wohlfühlen, können Sie die Anzahl Wiederholungen um zwei erhöhen, bis Sie bei 21 Wiederholungen angelangt sind. Beim Drehen regelmäßig und von Vorteil hörbar atmen.

2. Tibeter: die Kerze

Auf einer Matte oder Decke mit dem Rücken flach und entspannt auf dem Boden liegen. Das Gesicht nach oben. Arme an den Körperseiten entlang ausstrecken und die Handflächen auf den Boden legen. Die Finger eng zusammenhalten. Nach dem Ausatmen und mit Beginn des Einatmens den Kopf heben, dabei das Kinn an die Brust ziehen. Gleichzeitig die Beine senkrecht hochheben. Der Rücken muss dabei vom Rumpf bis zu den Schulterblättern vollständig auf dem Boden bleiben, damit die Wirbelsäule nicht belastet wird. Kopf und Beine beim Ausatmen wieder langsam zum Boden hin in die Ausgangsposition senken. Der Körper wird dabei vollständig entspannt. Tief einatmen, wenn ich den Kopf und die Beine hebe; vollständig ausatmen, wenn ich den Kopf und die Beine senke. Anzahl Wiederholungen wie beim 1. Tibeter.
 


3. Tibeter: der Halbmond

Mit aufrechtem Körper auf dem Boden knien. Die Zehen sind aufgestellt, die Füße beckenbreit auseinander. Die Hände sollen seitlich von hinten an die Gesäßbacken gelegt werden. Kopf und Nacken nach vorne neigen und das Kinn an die Brust ziehen. Nach dem Ausatmen und mit Beginn des Einatmens den Kopf und den Nacken behutsam nach hinten ziehen. Gleichzeitig die Wirbelsäule nach hinten lehnen. Mit den Armen und Händen an den Gesäßbacken stützen. Einen kurzen Moment in dieser Position verharren und dann langsam in die Ausgangsposition zurückkehren. Beim Beugen nach hinten tief einatmen. Beim Zurückkehren in die aufrechte Stellung ausatmen. Wichtig: Beim Beugen nach hinten den Mund leicht öffnen, um die Stimmbänder und die Schilddrüse zu schonen. Um die Aufmerksamkeit nach innen zu lenken, können die Augen geschlossen werden. Anzahl Wiederholungen wie beim 1. Tibeter.

 

4. Tibeter: die Brücke

Sich mit hüftbreit ausgestreckten Beinen auf den Boden setzen. Den Körper aufrecht, die Füße senkrecht auf den Fersen aufgestellt. Die Handflächen neben dem Gesäß auf den Boden legen, so dass die Wirbelsäule ausgerichtet wird. Das Kinn nach vorne gegen die Brust beugen und ausatmen. Mit Beginn des Einatmens den Körper mittels einer Hebebewegung vom Boden abheben, die Hüften nach oben ziehen und den Kopf behutsam nach hinten in den Nacken sinken lassen, bis der Körper eine parallele Linie zum Boden bildet. Die Knie beugen, während die Arme gestreckt bleiben. Beim Zurückkehren in die sitzende Stellung vollständig ausatmen. Anzahl Wiederholungen wie beim 1. Tibeter.

5. Tibeter: der Berg

Sich auf den Bauch legen, das Gesicht dem Boden zugewandt. Die Hände mit den Handflächen auf Schulterhöhe auf dem Boden aufgestützt. Die Füße mit aufgestellten Zehen auf dem Boden. Den Körper auf Hände und Zehen in eine sanfte Rückenbeuge - ähnlich der Stellung einer Eidechse - heben; Arme und Beine gestreckt halten. Ausatmen. Mit Beginn des Einatmens das Gesäß nach oben ziehen, die Wirbelsäule durchbiegen und den Kopf langsam - soweit wie möglich ohne zu forcieren - in Richtung Beine an das Brustbein nach oben ziehen. Der Körper bildet so ein umgedrehtes "V". Einen Kurzen Moment in dieser Position verharren. Beim Ausatmen in die Ausgangsstellung (Rückenbeuge) zurückkehren, den Körper jedoch nicht auf dem Boden ablegen. Tief ausatmen. Anzahl Wiederholungen wie beim 1. Tibeter.

6. Tibeter: Ergänzungsritus
 

Der sechste Ritus macht Sie für die sexuellen Strömungen innerhalb Ihres Körpers sensibler. Er erleichtert Ihnen den Zugang zu den höheren Chakras, so dass Sie sie als die Quelle kreativer Energie, mentaler Genauigkeit und intuitiver wie heilender Kräfte erkennen werden.
Stellen Sie sich bequem hin. Während Sie alle Luft ausströmen lassen, beugen Sie sich in der Taille nach vorne und legen dabei beide Hände auf die Knie. Atmen Sie auch den letzten Rest Luft aus den Lungen aus.
Gehen Sie ohne einzuatmen wieder in die aufrechte Position zurück. Legen Sie die Hände mit den Fingern nach vorne auf Ihre Hüften und pressen sie, so stark Sie können, nach unten. Dabei werden sich Ihre Schultern und Ihre Brust nach oben bewegen. Und es ist wichtig, dabei den Bauch einzuziehen. In Unterstreichung der Ausrichtung des Körpers nach oben ziehen Sie auch den Aftermuskel hinauf. Halten Sie diese Position ohne zu atmen und richten Sie Ihre geschlossenen Augen auf den Punkt zwischen den Augen, so dass alle Energie aus den tieferen Chakras zu den höchsten Zentren aufsteigen kann.

Der "geheime" Sechste: Aufrecht stehen. Luft rauslassen. Knie abstützen. PM-Muskel anziehen.

Wenn Sie wieder einatmen müssen, dann tun Sie dies durch die Nase.
Das Ausatmen erfolgt nun durch den Mund, wobei die Arme nun locker und entspannt an Ihren Seiten herunterhängen. Atmen Sie mehrfach normal durch Nase und Mund, bevor Sie die Übung wiederholen. Um das Aufsteigen der Energie zu spüren, sind mindestens drei Wiederholungen notwendig.
Wenn Sie sich nach dieser Übung im Spiegel betrachten, werden Sie von dem Leuchten in Ihren Augen und von Ihrem Strahlen begeistert sein. Sie werden auch eine ruhige Klarheit verspüren, die Ihnen ein neues Selbstvertrauen schenkt, denn tatsächlich sind Sie nun ein Mensch mit höherem und größerem Bewusstsein. Dies ist wirkliche Schönheit!