Immunologie-Professorin bei Corona-Enquete-Kommission: «80 bis 90 Prozent meiner Long-COVID-Patienten sind geimpft»
Mit dieser Aussage bestätigt Carmen Scheibenbogen, Leiterin des Charité Fatigue Centrum, was viele seit geraumer Zeit vermuten und worauf auch Studien klar hinweisen: dass «Long-COVID» in sehr vielen Fällen eigentlich «Post-Vac» ist.

Wurden gesundheitliche Schäden, die eigentlich auf die COVID-Injektionen zurückzuführen sind und mit «Post-Vakzin-Syndrom» oder kurz «Post-Vac» beschrieben werden, massenweise fälschlicherweise als «Long COVID» diagnostiziert?
In der Tat zeigen mehrere begutachtete Studien einen zeitlichen Zusammenhang zwischen den mRNA-Injektionen gegen «COVID» und neurologischen und systemischen Symptomen wie «Gehirnnebel», extreme Erschöpfung, Herzrasen, Atemnot, Schlaflosigkeit, sensorische Störungen, Lähmungen, Übelkeit und Schmerzen (siehe dazu den TN-Artikel «‹Martinas› Gesundheitsdrama begann ‹mit der allerersten COVID-Impfung› – Diagnose jedoch: ‹Long COVID›»). Die Autoren einer Arbeit aus dem Jahr 2023 schreiben sogar:
«Im Zusammenhang mit der Verabreichung von Milliarden von Impfdosen wurden neurologische Symptome im Zusammenhang mit der Impfung gegen das schwere akute respiratorische Syndrom Coronavirus-2 (SARS-CoV-2) festgestellt. Die klinischen Manifestationen ähneln oft den Merkmalen des Post-Coronavirus-Disease-2019-Syndroms (PCS) und können als Post-COVID-19-Impfstoffsyndrom (PVS) betrachtet werden. Daten zur Häufigkeit, Schwere und zu den pathophysiologischen Mechanismen sind rar. (…)
Patienten wurden in die Studie aufgenommen, wenn die Symptome nach einer bestätigten COVID-19-Impfung und ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion auftraten und wenn keine alternative Diagnose gefunden wurde, um die Symptome zu erklären.»
Selbst bei Yale-Forschern gewann das Phänomen «Long Vax» im Jahr 2024 an Aufmerksamkeit (siehe TN-Beitrag). Sie sprechen sogar von einem «chronischen Post-Impf-Syndrom (PVS) nach Covid-Impfung». Die Preprint-Studie basiert auf Aussagen von 241 Personen, die nach einer mRNA-Covid-19-«Impfung» über PVS berichteten. Zu den häufigsten Symptomen gehörten: Belastungsintoleranz (71%), übermäßige Müdigkeit (69 %), Taubheitsgefühl (63 %), «Gehirnnebel» (63 %), Neuropathie (63 %), Herzrasen (60 %) und Schlafstörungen (61 %).
In diesem Zusammenhang traf Carmen Scheibenbogen, seit 2006 Professorin für Immunologie sowie Leiterin des Charité Fatigue Centrum, bei einer Anhörung der Corona-Enquete-Kommission am 10. November die bemerkenswerte Aussage, dass «80 bis 90 Prozent» ihrer Long-COVID-Patienten «geimpft» seien, «die meisten zwei- bis dreimal». Das schreibt Tom Lausen in seinem Telegram-Kanal. Lausen weiter:
«Eine Aussage, die für sich spricht – und eher belegt, dass die Impfung nicht vor Long COVID schützt, sondern eher begünstigen könnte. Ich hätte eigentlich erwartet, dass viel mehr Ungeimpfte gezählt würden bei den ‹tollen› Studienlagen. Fehlanzeige.»

Quellen:
Telegram-Kanal von Tom Lausen: Puzzle-Teile aus der Anhörung der Enquete Kommission „Corona“



