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Immunologie-Professorin bei Corona-Enquete-Kommission: «80 bis 90 Prozent meiner Long-COVID-Patienten sind geimpft»

Mit dieser Aussage bestätigt Carmen Scheibenbogen, Leiterin des Charité Fatigue Centrum, was viele seit geraumer Zeit vermuten und worauf auch Studien klar hinweisen: dass «Long-COVID» in sehr vielen Fällen eigentlich «Post-Vac» ist.

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Die Immunologie-Professorin Carmen Scheibenbogen bei einer Anhörung der Corona-Enquete-Kommission am 10. November

Wurden gesundheitliche Schäden, die eigentlich auf die COVID-Injektionen zurückzuführen sind und mit «Post-Vakzin-Syndrom» oder kurz «Post-Vac» beschrieben werden, massenweise fälschlicherweise als «Long COVID» diagnostiziert?

In der Tat zeigen mehrere begutachtete Studien einen zeitlichen Zusammenhang zwischen den mRNA-Injektionen gegen «COVID» und neurologischen und systemischen Symptomen wie «Gehirnnebel», extreme Erschöpfung, Herzrasen, Atemnot, Schlaflosigkeit, sensorische Störungen, Lähmungen, Übelkeit und Schmerzen (siehe dazu den TN-Artikel «‹Martinas› Gesundheitsdrama begann ‹mit der allerersten COVID-Impfung› – Diagnose jedoch: ‹Long COVID›»). Die Autoren einer Arbeit aus dem Jahr 2023 schreiben sogar:

«Im Zusammenhang mit der Verabreichung von Milliarden von Impfdosen wurden neurologische Symptome im Zusammenhang mit der Impfung gegen das schwere akute respiratorische Syndrom Coronavirus-2 (SARS-CoV-2) festgestellt. Die klinischen Manifestationen ähneln oft den Merkmalen des Post-Coronavirus-Disease-2019-Syndroms (PCS) und können als Post-COVID-19-Impfstoffsyndrom (PVS) betrachtet werden. Daten zur Häufigkeit, Schwere und zu den pathophysiologischen Mechanismen sind rar. (…)

Patienten wurden in die Studie aufgenommen, wenn die Symptome nach einer bestätigten COVID-19-Impfung und ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion auftraten und wenn keine alternative Diagnose gefunden wurde, um die Symptome zu erklären.»

Selbst bei Yale-Forschern gewann das Phänomen «Long Vax» im Jahr 2024 an Aufmerksamkeit (siehe TN-Beitrag). Sie sprechen sogar von einem «chronischen Post-Impf-Syndrom (PVS) nach Covid-Impfung». Die Preprint-Studie basiert auf Aussagen von 241 Personen, die nach einer mRNA-Covid-19-«Impfung» über PVS berichteten. Zu den häufigsten Symptomen gehörten: Belastungsintoleranz (71%), übermäßige Müdigkeit (69 %), Taubheitsgefühl (63 %), «Gehirnnebel» (63 %), Neuropathie (63 %), Herzrasen (60 %) und Schlafstörungen (61 %).

In diesem Zusammenhang traf Carmen Scheibenbogen, seit 2006 Professorin für Immunologie sowie Leiterin des Charité Fatigue Centrum, bei einer Anhörung der Corona-Enquete-Kommission am 10. November die bemerkenswerte Aussage, dass «80 bis 90 Prozent» ihrer Long-COVID-Patienten «geimpft» seien, «die meisten zwei- bis dreimal». Das schreibt Tom Lausen in seinem Telegram-Kanal. Lausen weiter:

«Eine Aussage, die für sich spricht – und eher belegt, dass die Impfung nicht vor Long COVID schützt, sondern eher begünstigen könnte. Ich hätte eigentlich erwartet, dass viel mehr Ungeimpfte gezählt würden bei den ‹tollen› Studienlagen. Fehlanzeige.»

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Tom Lausen bei einer Anhörung der Corona-Enquete-Kommission am 10. November. Da fragt er die Immunologie-Professorin Carmen Scheibenbogen: «Zählen Sie bei der Anamnese die Menschen, die zu Ihnen mit [der Diagnose] ‹Long-COVID› oder ME/CFS* nach Ihrem Impfstatus?» Die Antwort ist frappierend, lautet sie doch, dass die Allermeisten geimpft seien; Quelle: Telegram-Kanal von Tom Lausen
ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom) ist eine schwere, chronische und neuroimmunologische Multisystemerkrankung, die durch eine extreme, oft länger andauernde Erschöpfung gekennzeichnet ist.

Quellen:

Telegram-Kanal von Tom Lausen: Puzzle-Teile aus der Anhörung der Enquete Kommission „Corona“

ransition-news.org

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