Die Illusion der Zeit und Zeitreisen

Darryl Anka channelt BasharFragender: Wenn ihr das Isolationsfeld um euer Raumschiff erzeugt und die Raum-Zeit-Koordinaten neu einstellt, um in einem anderen Raum-Zeit-Kontinuum aufzutauchen ... Könnt ihr dann diese Raum-Zeit-Koordinaten so einstellen, dass ihr in unserer Vergangenheit oder Zukunft landen könntet? Könnt ihr zu unserem Planeten, sagen wir, im 15.Jahrhundert reisen?

Bashar: Ja. Die Raum-Zeit ist eins. Reisen durch den Raum ist Reisen durch die Zeit – Reisen durch die Zeit ist Reisen durch den Raum. Alles nimmt immer seinen Raum ein, auch vom anscheinend linearen Blickwinkel aus. Alle so genannten Veränderungen, die in einer vergangenen Zeitspur stattfinden, aus der ihr herkommt, finden nicht eigentlich auf derselben Zeitspur statt, sondern auf einer parallelen. Kannst du mir folgen?

F: Und genau das erlebst du?

B: Dasselbe, was ihr erleben würdet..... der Effekt ist grundsätzlich der gleiche. In anderen Worten, ihr könntet tatsächlich in euer Schiff steigen und in der Zeit zurückreisen, etwas tun, wenn ihr das wollt und das Ereignis verändern. Wenn ihr diese Veränderung vornehmt, wenn ihr zu genau derselben Zeitspur zurückginget, die ihr verlassen habt, dann gäbe es da keine wahrnehmbare Veränderung. Denn diese Veränderung hättet ihr auf einer anderen Zeitspur vorgenommen.

Die Veränderungen wären nicht wirklich welche. Sie wären Teil der normalen Geschichte der parallelen Zeitspur, des Paralleluniversums. Wenn ihr die Auswirkungen dieser so genannten Veränderung erkennen wolltet, müsstet ihr in die Zukunft oder zurück in die Gegenwart der parallelen Zeitspur gehen, in der ihr die Veränderung vorgenommen habt. Ergibt das Sinn für dich?

F: Irgendwie schon. Ich werde mir das Tonband noch einmal anhören.

B: Da ist Zeitspur A und Zeitspur B. Sagen wir mal, A ist deine Zeitspur, deine Geschichte. Ja? Nein? Vielleicht?

F: Ja.

B: Gut. Zeitspur B hat eine ganz andere Geschichte, aber alles geschieht ja gleichzeitig. Sagen wir mal, die Zeitspur A ist derjenigen der Zeitspur B sehr ähnlich. Wenn du nun einen Punkt in der Zeitspur A verlässt und in eine angenommene Vergangenheit zurückgehst, dann gehst du eigentlich auf eine andere Zeitspur, wirst natürlicher Teil von deren Geschichte und setzt sie fort.

Ihr könnt nicht wirklich eure eigene Vergangenheit im selben Koordinatensystem verändern. Wenn ihr *die Vergangenheit* verändert, dann wechselt ihr einfach nur in eine andere Zeitspur über, sodass ihr die Auswirkungen dieser Veränderung in eurer neuen Gegenwart, auf eurer neuen Zeitspur, erlebt. Ihr könnt eure Vergangenheit nicht verändern. Ihr wechselt in eine andere Geschichte über, die die Veränderung, die ihr machen wollt, repräsentiert.

F: Und genauso ist es mit dem Reisen in die Zukunft?

B: Richtig.

F: Wie genau erzeugt ihr euer Isolationsfeld?

B: Es ist ein Mikrowellen-Energie-Effekt, eine Veränderung des Lichtes, das viele Größenordnungen über das hinaus geht, was ihr für gewöhnlich als elektrische Entladung anseht. Es dringt durch die Schiffshülle, was durch verschiedene Geräte bewirkt wird, nachdem das Licht durch bestimmte andere Geräte hinauftransformiert worden ist – eines davon nennen wir „Flash-Matrix“ - welche verschiedene Elemente beinhaltet. Das Isolationsfeld kann als Mikrowellen-Effekt betrachtet werden. Die Erzeugung von Mikrowellen von hoher Geschwindigkeit entkoppelt jedes Objekt in dieser Blase von seinem Universum. Denn ihr passt euch an die Schwingungsfrequenz der Lichtgeschwindigkeit auf hoch verdichtete Weise an, und die Lichtgeschwindigkeit ist die Barriere der physischen Dimension.

Wenn man um sein Schiff eine Art Muschelschale erschafft, die aus der Grundsubstanz des physischen Universums besteht, dem Licht, dann hat man innerhalb dieser Schale eine Blase erschaffen, sozusagen ein Loch in diesem Universum. Kannst du mir folgen? Man leitet dann das Licht, aus dem alles besteht, um, rund um sich (...). Dann wird man durch das ursprüngliche Grund-Universum aufrechterhalten, das auf einer völlig anderen Frequenz existiert, weit über die Frequenz des Lichtes hinaus. In diesem Universum ist man dann buchstäblich alles auf einmal. So kann man dann überall und in jeder Zeit sein, wie und wo man will.

F: Könnten wir das, mit unserer jetzigen Technologie, auch schon machen?

B: Ja.

F: Wie macht ihr es? Beschießt ihr ein Stück Materie mit Mikrowellen?

B: Nein. Viele eurer Individuen arbeiten momentan an dieser Sache. Hört auf eure Medien, auf eure Literatur. Viele Individuen beginnen, das zu erforschen und damit zu experimentieren, und sie werden mit Publikationen dazu herauskommen.

Grundsätzlich gründet sich das Ganze auf gegensätzlich rotierende Massen, die hoch magnetisch geladen sind. Sie generieren das Feld, von dem hier die Rede ist, grundlegend so, dass die Isolation stattfindet. Eine differenziertere Kontrolle geschieht durch die Erschaffung dieser Felder durch hoch leitfähige Materialien.(...)

Was euch als 33 Sekunden erscheinen mag... lass es mich so sagen: ihr wisst, dass die Zeit schneller vergeht, wenn ihr etwas tut, was euch Spaß macht. Ihr denkt vielleicht: „Oh, ich habe geglaubt, vielleicht 15 Minuten oder vielleicht höchstens eine halbe Stunde sei vergangen, dabei war es viel mehr!“ Kannst du mir folgen?

F: Ja.

B: Dabei habt ihr, für euch selbst, buchstäblich aber nur eine halbe Stunde erlebte Zeit erschaffen. Ihr seid tatsächlich nur eine halbe Stunde gealtert, während es für andere drei waren. Kannst du mir folgen?

F: Ja.

B: Je erfreulicher euer Leben deshalb ist, und je mehr ihr im Jetzt lebt, werdet ihr zunehmend alterslos werden. Deshalb wird eure Lebenszeit sich verlängern – da ihr lernt, mehr im Augenblick zu leben und deshalb nicht so viel Erfahrung erschafft, wie bisher, in linearer Zeit. Kannst du mir folgen?

F: Ja.

B: Hat dir das weiter geholfen?

F: Ja. Danke sehr. ... Über den Aufstieg... Der Aufstieg, der hier vor sich geht, ist nicht nur ein weltweiter, sondern auch ein kosmischer, nicht wahr?

B: Oh ja, größtenteils. Alles und jedes in der Schöpfung erweitert sich immerzu, wächst immerzu, steigt immerzu auf. Aber, es gibt auch lokale Gebiete, „Taschen“ sozusagen, wo verschiedene Arten des Aufstiegs, zu verschiedenen Zeiten, vor sich gehen. So befindet sich z. B. unsere eigene Zivilisation ebenfalls in einem Aufstieg, genau wie die eure, aber wir sind an einem anderen Ort in unserem Aufstieg, und deshalb steigen wir wohl zusammen auf, aber auf verschiedenen Ebenen. Indem wir euch, bei eurem Aufstieg, behilflich sind, hilft uns das auch bei unserem Aufstieg, und dafür danken wir euch.

F: ich glaube, dass die Dimension von der 3. in die 4. und die 5. geht und wir in neue Dimensionen eintreten. Und wenn ich darüber nachdenke, was wir tun können, um zu helfen, dann ... denke ich, dass eine Sache das durchbrechen dieser Sache, die Zeit genannt wird, sein wird, die Illusion der Zeit ... und was wir tun können, um diese Illusion zu durchbrechen.

B: Nun, ihr werdet die Illusion der Zeit nicht vollständig aufgeben – noch nicht. Sie kann aber sehr viel flexibler für euch werden. Es ist gut, die Illusion der Zeit zu durchbrechen, aber gleichzeitig müsst ihr wissen, dass sie einem bestimmten Zweck dient, und ihr sie auf andere Weise nutzen könnt – eben als Illusion.

Das erste, was es über die Illusion der Zeit zu verstehen gilt, ist das, dass sie dem Zweck dient, euch die Erfahrung von Veränderung zu ermöglichen. Ohne die Erfahrung von Veränderung gäbe es für euch lediglich Veränderung, Veränderung, Veränderung – von einer Sache zur anderen, ohne die dazwischen liegende Erfahrung dieser Veränderung.

Während es wertvoll ist, fähig zu sein, all diese verschiedenen Aspekte des unendlichen so zu sehen, ist aber die Erfahrung von Veränderung ebenso wichtig, denn sie bringt euch in Berührung mit eurer Schöpferkraft und verleiht euch die Wahrnehmung des Schöpfungsaktes. Wenn ihr zulasst, dass die Illusion der Zeit flexibler für euch wird, kann die Erfahrung der Veränderung und des Schöpfungsaktes auf fortgeschrittenere Weise erlebt werden.

Man kann verschiedene Analogien heran ziehen, um zu verstehen, dass es in Wirklichkeit keine Zeit gibt. Wir haben schon oft zwei Beispiele dafür benutzt, etwa die holographischen Bilder auf eurem Planeten, oder die Bilder eurer Filme, um die Natur der Zeitlosigkeit zu illustrieren. Es erscheinen jetzt auch Bücher von euren theoretischen Physikern, die ebenfalls zu verstehen beginnen, dass so etwas wie Zeit nicht existiert. Eines davon, das erst kürzlich erschienen ist, nennt sich „Das Ende der Zeit“.
Etwas, was ihr tun könntet, ist, das Buch zu lesen. Es könnte euch dabei helfen, eine Vorstellung für einen Referenzrahmen für Zeitlosigkeit zu entwickeln. Das kann über die Wissenschaft, die ihr Quantenmechanik und Relativität nennt, besser verstanden werden. Diejenigen, die den wissenschaftlichen Zugang nicht so vorziehen, können andere Analogien heranziehen, die wir bereits erwähnt haben und zwar in folgender Weise:

Ihr könnt über den Filmstreifen-Vergleich meditieren, indem ihr euch vor Augen haltet, dass jedes Bild des Films gleichzeitig auf dem Filmstreifen vorhanden ist. Dann wäre vielleicht ein Bild auf dem Film die Vergangenheit der Geschichte, andere die Gegenwart und wieder andere die Zukunft, während aber alle Bilder auf dem Filmstreifen gleichzeitig vorhanden wären. Wenn ihr darüber meditiert, könnt ihr euch vielleicht vorstellen, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ein Äquivalent zu dieser Filmstreifen-Analogie sind.

Ein anderer Zugang wäre möglicherweise, zu erkennen, dass Zeit sowohl eine Illusion ist, dass aber Bewegung existiert. In eurer Realitätsdimension bedeutet Bewegung eine Veränderung in der Zeit. Ihr sagt: „Meine Hand ist jetzt hier, und jetzt ist sie da.“ Und diese Bewegung stellt die Veränderung, über eine Zeit hinweg, dar. Es gibt aber eigentlich keine Bewegung, genauso, wie es auch keine Zeit gibt.

Um dieses Beispiel weiter auszuführen, kann man sagen, dass es zwischen hier und da eine unendliche Anzahl von Handpositionen gibt. Alle diese Positionen existieren gleichzeitig. Das gibt euch ein Verständnis dafür, dass, wenn sie alle gleichzeitig existieren, keine Zeit existiert. Es gibt in Wahrheit keine Bewegung, aber es gibt die Illusion von Bewegung und die Illusion von Zeit, wenn euer Bewusstsein sich auf eine oder mehrere dieser einzelnen Positionen fokussiert, die alle gleichzeitig existieren.

Die Illusion von Bewegung, von hier, nach da und dort oder in irgendeine Richtung, wird durch euren Verstand erzeugt, durch euer Bewusstsein. Dies ist ein Jetzt, das ist ein anderes Jetzt, und das ist wieder ein anderes Jetzt usw. usf., wie wir zu sagen pflegen: „Zeit und Raum sind Nebenerscheinungen aller verschiedenen Jetzt, die im Universum existieren.“ Und die Illusion von Bewegung ist ein Nebeneffekt der Beziehung eures Geistes zu all diesen verschiedenen Jetzt.

Aber wenn ihr in eurer Vorstellung, übt, all die verschiedenen Positionen gleichzeitig zu sehen, könnt ihr einen Sinn für die wahre Zeitlosigkeit der Existenz entwickeln. Ihr könnt diese Empfindung der Zeitlosigkeit dazu benutzen, um bestimmte Veränderungen auf kreativere und schnellere Weise zu erreichen.

Zum Beispiel: unsere Zivilisation hat gelernt, dieses Konzept in Hinsicht auf die Raumfahrt zu benutzen. Wir wissen, dass unsere Raumschiffe am Start und am Ziel der Reise zur gleichen Zeit sein können. Wir wissen auch, dass diese beiden unterschiedlichen Gegenwartspunkte sich durch leicht verschiedene Frequenz-Signaturen unterscheiden. In anderen Worten, Ort und Position sind nicht etwas, IN DEM ein Objekt existiert, sondern der Ort ist in Wirklichkeit eine der Eigenschaften, die das Objekt definieren.

Daraus folgt: wir wissen, dass das Raumschiff, das am Zielort ankommt und dasjenige, das den Ausgangsort verlässt, nicht dasselbe Raumschiff ist, so wie wir wissen, dass die Hand in dieser und die Hand in jener Stellung und alle dazwischen, nicht dieselbe Hand sind. Es sind alles verschiedene Hände.

Da wir das wissen, geben wir unserem Raumschiff eine energetische Schwingung, die die gleiche ist, wie diejenige des Ortes, an dem wir ankommen wollen. Dann wird das Schiff nicht mehr dort sein, wo es ursprünglich war, und dort auftauchen, wo wir es haben wollen.

Es braucht keine Zeit, um den Raum zu durchqueren, um von hier nach da zu kommen. Wir wissen, dass es nicht dasselbe Schiff ist, und wir wissen auch, wie wir die Illusion von Zeit und Raum benutzen können, um die Illusion von Kontinuität zu erzeugen, sodass wir meinen können, im selben Schiff, mit denselben Leuten anzukommen.

Wenn du z. B. weißt, dass dein Körper, der jetzt beim Mikrofon steht und dein Körper, der dort, im Sessel gesessen hat, zwei verschiedene Körper sind, dann wirst du auch verstehen, dass es eine unendliche Anzahl von dir gibt. Mit ein wenig mehr Verständnis der Zeitlosigkeit könntest du entweder auf normale Weise vom Sessel zum Mikrofon und zurückgehen, du könntest aber auch gerade im Sessel sitzen und plötzlich beim Mikrofon und genau so plötzlich auch wieder zurück im Sessel sein.

Wenn ihr es besser wisst und die Zeitlosigkeit besser beherrscht, könnt ihr gleichzeitig beim Mikrofon und im Sessel sein. Das ist es, was ich jetzt gerade mit euch mache. Ich halte eine Kommunikation aufrecht, nicht allein mit eurem Planeten, sondern auch mit mehreren anderen Planeten gleichzeitig, indem ich verschiedene Versionen meiner selbst benutze, die all diese Interaktionen bewerkstelligen.

Hilft das deinem Verständnis für die Vorstellung und das Benutzen von Zeitlosigkeit ein wenig auf die Sprünge?

F: Ja, danke sehr.

B: Danke dir. Frohes Üben und mach dir keine Sorgen, wenn du, von Zeit zu Zeit das Gefühl hast, dass du dich selbst verlierst. Du bist völlig in Ordnung. Denn denk daran: wenn es in Wahrheit weder Zeit noch Raum gibt, dann braucht ihr auch nirgendwohin zu gehen, ihr braucht nur im Hier und Jetzt zu sein.
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